Zugrindertreffen im Westerwald 4.2.- 5.2.2012

Bullockietreffen 2012; Einladungskarte mit Bad Windsheimer Ochsen im Göpel

Am Wochenende des 4. / 5. Februar haben wir uns ab 14.30Uhr in gewohnter Manier diesmal bei Axel Göbel eingefunden. Nicht dabei waren leider Philippe, Hermann Becker und Cozette, Sandra Giesecke (dafür aber ihr Bruder); auch vom Tierpark Warder war keiner da, aber alle anderen Verdächtigen. Aus dem Stegreif ein paar Beispiele: Familie Pusch, Karl Wilhelm Becker, Klaus Schultheiß, Richard Woodland, Mathias Höwer, Anna Bauer, Anne Wiltafski und ihre Eltern, Dörings mit Sohn, Jörg Bremond natürlich, Karin Riedel aus Görlitz mit einem Kollegen, Raphael Fritsche (Hessenpark) mit einem neuen Kollegen, Roman Huber, Klaus Cropp (der das Museum in/bei Lorsch machen will), Rolf Minhorst, Ralf Müller, Frank Petri und einige andere. Insgesamt waren wir wohl 65 Leute. Emmerichenhain liegt direkt an der B54, ziemlich genau zwischen Siegen und Limburg. Samstag Mittags haben wir uns also bei viel Kuchen und Kaffe bei Axel zuhause im Keller getroffen. Er hatte gut eingeheizt und mehrere Frauen haben ständig Kuchen und Kaffe Nachschub gebracht!

Beeindruckend war der schöne, durchdachte, helle Stall in welchem 2 Kälber, 2 Kühe und eine Färse wohnen. Axel hat bald für eine kleine Runde angespannt.

Anschließend sind wir in Emmerich ins Gemeindehaus gegangen, wo Jörg Bremond ein paar Einleitungworte gesprochen und sich dann jeder vorgestellt hat. Z.B. Klaus Cropp will ein mittelalterliches Dorf/Museum in/bei Lorsch machen. Karl Wilhelm Becker hat Bilder von lauter Volksfesten und einem Fest vom Marburger Tierpark gezeigt (der dann doch nicht eröffnet wurde) bei denen er mit Freundin und 2 Kühen war. Nach einem kräftigen Abendessen hat dann Axel ein bißchen aus der Westerwälder Vergangenheit geplaudert, z.B. vom Verbot des Genickdoppeljochs und den ausgestorbenen Westerwälder Kühen. Und Antonius Kunz hat seinen Vortrag gehalten "Auf die Kuh gekommen - aus der Geschichte der Kuhanspannung im Westerwald"; anhand von Bildern und Exponaten haben wir einen echten Einblick in das Arbeiten mit Kühen im Westerwald bekommen. Es gab noch Bilder von Rotem Höhenvieh wie sie lustig mähen, wenden, fahren usw, mit einem 3 oder 4 jährigen und einem 1,5 jährigen Rind, sehr schön. Der Christian Eisentraut mit dem Vortrag "Der Hund des Kuhhirten" war leider verhindert, deswegen hat Herr Bremond den Vortrag mit Hilfe der vorbereiteten Powerpoint Unterlagen gehalten. Dieser Vortrag handelte von Westerwälder Hütehunden und ihrer Nutzung als "Kuhhunden" einst und jetzt. Auch der Görlitzer Tierpark hat Bilder gezeigt, von einer Yakgeburt und Filmaufnahmen mit ihrer Rotviehkuh für einen Spielfilm. Anne Wiltafskie hat wieder tolle Bilder von all den Tieren gezeigt, die sie "gerade in den Fingern hat" und was die können (Teppich auf und zurollen, sich reiten lassen, auch Springen, Kutsche fahren, Kompliment, knien, rückwärts krabbeln, lieb sein, zuverlässig in jeder Situation in Studios und an anderen für Kühen merkwürdigen Orten ruhig mitmachen). Ich habe zum Schluß noch Bilder aus dem landwirtschaftlichen Einsatz bei uns in der Domaine Dahlem gezeigt, die sind im Forum glaube ich größtenteils bekannt.
Dann war der Abend auch schon vorbei, jedenfalls für mich.

Am Sonntag früh so gegen 10.00 Uhr trafen wir uns dann zur "Rundfahrt", bzw. zur Anspannung wieder bei Axel Göbel auf dem Hof. Axel hat seine 2 Gelben rausgeholt und  angespannt und wir sind eine große Runde gegangen, sehr brav die beiden. Eine ältere Kuh und eine sehr starke Färse, riesig und fleischig. Mittags gab es die Reste vom Abend und wieder Kuchen, dann hat sich die Sache aufgelöst.

Zeitungsartikel: Wo die Kuh noch den Wagen zieht   (pdf)