halbstarres Dreipolsterkumt

Halbstarres Dreipolsterkumt nach Freirich

Einfache, fast viereckige Seitenpolster hat Sattlermeister Freirich an den Kummethölzern befestigt. Diese Hölzer waren teilweise durchgehend, z.T. aber auch zur Hälfte durch abgekröpfte Eisenstangen nach unten verlängert. Halbstarr heißt, die Kumthölzer sind oben durch ein nur nach der Seite bewegliches Scharnier verbunden, wodurch zwar eine Breiten-Anpassung möglich ist, das Kumt selbst aber relativ starr in der Bewegung bleibt. Durch regen Gebrauch läßt sich diese Beweglichkeit naturgemäß erhöhen. Oben verschafft ein Schnallriemen schnelle Anpassungsmöglichkeiten, unten eine Kette. Ein kleines Tragpolster sorgt für Verstellbarkeit in der Höhe, auch dieses Kissen wird über einen Schnallriemen verändert.

Halbstarres Dreipolsterkumt nach Leipnitz

Ähnlich dem halbstarren Dreipolsterkumt nach Freirich hat Sattlermeister Leipnitz durchlaufende Kummethölzer verwendet, an deren Leisten dick auftragende Polster den Schulterkontakt suchen. Das Tragpolster ist durch eine bewegliche Eisenbrücke ersetzt, die gleichzeitig eine Breiteneinstellung ermöglicht. Ein darunterliegendes Lederpolster soll Druckstellen verhindern.

Halbstarre Dreipolsterkumte anderer Hersteller

Nur in der oberen Quer-Verbindung unterscheiden sich die Kumte von Lang-Königshain (Feder), Schumann (eiserner Quersteg) und Heinrich-Eschdorf (2 unterschiedlich gelochte Eisen).